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Die Lebensaufgabe der beiden alten tüdeligen Damen Abby und Martha Brewster: Sie befreien einsame Herren von ihrem „Leiden“. Das bedeutet im Klartext eigentlich: Auf makabre Weise morden sie. Als ihr Neffe Mortimer hinter das dunkle Geheimnis kommt, nimmt die Komödie von Joseph Kesselring Fahrt auf, mächtig Fahrt auf. Am 4. und 5. Februar ist die grotesk gespenstischen Familiengeschichte wieder im LEO Theater zu sehen.

Lernen Sie die beiden alten Damen Abby (Marc Neumeister) und Martha (Robin Schmale) kennen. Oder auch ihren durchgeknallten Neffen Teddy (Frank Paßmann), der sich für den US-Präsidenten hält. Nein, nicht für Donald Trump, sondern Theodore Roosevelt. Kommen Sie hinter das Geheimnis seines Panama-Kanals.

Die ganze Geschichte: Brooklyn, New York City: In einer harten Gegend, die keine Fehler duldet, ist die Villa Brewster eine Oase des friedlichen Glücks. Ob nun der Pfarrer oder die örtliche Polizei – alle schätzen den selbstgemachten Holunderwein, die Kekse und die Quittenmarmelade, kurz, die außerordentliche Gastfreundschaft der bezaubernden Schwestern Abby und Martha Brewster.

Und dann sind da noch zwei Brewster-Neffen: Der irre Teddy, der sich für den amerikanischen Präsidenten hält, und Mortimer, ein Theaterkritiker. Als dieser eines Abends vor der Premiere des neuen Stücks „Mörder überall“ kurz noch seine Tanten besucht, entdeckt er im Haus eine Leiche. Allerdings: Seinen Tanten kann das die Laune nicht verderben, ganz im Gegenteil! Was geht in der Villa vor sich? Was genau soll der „Panama-Kanal“, den Mortimers verrückter Bruder Teddy im Keller gräbt? Und dann taucht auch noch der lange verschwundene dritte Bruder auf – ein gesuchter Verbrecher. Im Gepäck: Noch ein Toter! Ein Haus, in dem täglich Polizisten zum Tee kommen, mit nunmehr zwei Leichen! Mindestens…

Die Komödie von Joseph Kesselring mit schwarzem Humor, unterhaltsamem Gruselfaktor und einer Prise Wahnsinn wurde vor 75 Jahren erstmals am Broadway in New York uraufgeführt. Von damals ist zu lesen, „dass das Publikum vor Lachen heulte….“ Der Erfolg war so groß, dass die Filmfassung einige Jahre warten musste.

Termine:

4. Februar, 20 Uhr

5. Februar, 11 Uhr (mit Frühstücksbüffet)

5. Februar, 15 Uhr (mit Kaffee und Kuchen)

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