Er ist Preisträger vieler Wettbewerbe, u.a. gewann er beim internationalen Klavierwettbewerb Theodor Leschetizky in Hamburg den Carl-Bechstein-Preis. Sein Name: Oleksandr Loiko. Auf Vermittlung der Kulturfabrik Ibach-Haus e.V. findet am 23. Januar, 19.30 Uhr, ein Konzert mit dem ukrainischen Ausnahmepianisten statt. Er spielt Werke von Chopin, Rachmaninov, Scriabin und Piazzolla. Der Eintritt beträgt 15 Euro zzgl. Gebühren. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Das Konzert wird vom Lionsclub EN unterstützt.
Oleksandr Loiko wurde 1993 in Winnyzja (Ukraine) geboren. Er studierte an der renommierten Nationalen Musikakademie in Odessa und ab 2018 an der Folkwang Universität der Künste bei Prof. Till Engel und Kai Schumacher. Er absolvierte den Exzellenzstudiengang Folkwang Konzertexamen. Oleksandr Loiko ist Preisträger internationaler Klavierwettbewerbe, u.a. des Emil Gilels Wettbewerbs in Odessa, des Pera Piano Festivals in Istanbul und des Theodor Leschetizky Wettbewerbs in Hamburg, wo er mit dem Carl Bechstein Preis für die beste Interpretation der letzten Sonaten von Alexander Skrjabin ausgezeichnet wurde. Oleksandr Loiko gilt als ausgewiesener Kenner der Werke von Alexander Skrjabin. Auf Einladung des SWR hat er die 9. und 10. Sonate für den Rundfunk eingespielt. Er begeistert nicht nur als Interpret der klassischen und romantischen Klavierliteratur, sondern auch als fantasiereicher Improvisator und Komponist. „Wir danken dem Lions Club Ennepe-Ruhr für die Unterstützung bei diesem Konzert“, freut sich Theaterchef Andreas Winkelsträter.
Zum Pogramm
Beim Konzert entführt Oleksandr Loiko das Publikum zunächst in den romantischen Klangkosmos des polnischen Komponisten Frédéric Chopin, der schon im 19. Jahrhundert in Paris als Klaviervirtuose und Komponist für seine lyrischen Klavierwerke bewundert wurde. Oleksandr Loiko spielt die erste und vierte Ballade, sowie die Fantasie f-Moll op 49. Der erste Teil endet mit zwei klangschönen Miniaturen des Pianisten.
Der zweite Teil des Klavierabends ist Werken von Sergej Rachmaninow gewidmet, der melancholischen Elegie in es-Moll, sowie zwei hochvirtuosen Stücken aus den „Études Tableaux“. Es folgen frühe Stücke von Alexander Skrjabin, die noch ganz in der romantischen Tradition verwurzelt sind. Zum Abschluss erklingt „Adiós Nonino“, eine melancholische Tango Rhapsody, die Astor Piazzolla seinem verstorbenen Vater gewidmet hat – ein anrührendes, sehr populäres Stück des großen argentinischen Komponisten, der meisterhaft Klassik, Jazz und Tango zu einem neuen Stil verschmolzen hat, dem Tango Nuevo.





